unter bedingungen

Ein Gedicht.

das erste mal tat es noch weh
verzeih mir
das ist kein vorwurf

jetzt bist du ein anderer
ein anderer ist du

unter bedingungen

warum diese gezeiten
nicht eine flut?

ich tanze und siehst es nicht
wenn ich tanze gibt es nicht
du und dich

unter bedingungen

zeiten und gründeln
gründe und zeitlich
gehn wir

bedingt und –dacht
bauen ein schildbürgerhaus
in dem keiner wohnt

unter bedingungen

die ersten lippenblüten
sind die honigvollsten
am ersten tag im ersten jahr

sommerhonig wird bitter
und herbsthonig ist kalt